Riesterrente – Lohnenswert oder nur Abzocke?

2001 gab es eine Rentenreform und der Gesetzgeber hat die Höhe der künftigen Rentenzahlungen stark abgesenkt. Um diese Lücke wieder zu schließen, hat der deutsche Staat die RiesterRente eingeführt. Arbeitnehmer können privat fürs Alter vorsorgen und dafür staatliche Förderung erhalten. Nur welche Riesterrente ist für den Arbeitnehmer die richtige? Die klassische Riester-Rentenversicherung oder doch lieber Wohn-Riester. Zudem gibt es enorme Leistungsunterschiede zwischen den einzelnen Anbietern.

Wer darf Riestern?

Riestern darf jeder Arbeitnehmer, der in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt. Eine alternative Variante ist es, über den Ehepartner zu Riestern.

Förderung vom Staat bei Riesterrente

Jeder Riestervertrag wird vom Staat gefördert. Diese Förderung teilt sich auf in Zulagen und Steuervorteile. Wenn man ausreichend einbezahlt, beträgt die jährliche Grundzulage 154,00 Euro, zuzüglich der Kinderzulage mit 185,00 Euro für Kinder, geboren bis 2007 und 300,00 Euro für ab 2008 geborene Kinder. Der Steuervorteil hängt dabei vom Einkommenssteuersatz ab.

Auszahlung im Rentenalter

Auszahlungsphase beginnt mit dem Renteneintrittsalter, jedoch frühestens mit 60 Jahren. Das Geld erhält man als lebenslange Rentenzahlung. Allerdings muss man die Einkünfte aus dem Riestervertrag zum geltenden Steuersatz versteuern. Maximal kann man 30% des Kapitals entnehmen, was jedoch den Steuersatz erheblich erhöht. Einzige Möglichkeit ist die endfällige Tilgung einer selbstgenutzten Immobilie / Eigenheim. Hier kann man den kompletten Betrag entnehmen.
 
 
 

Ein Video von Zanzinger Finanz zum Thema „Riester Rente“ 

 

Kontaktformular

Ihre Nachricht wird von den Systemen des Internetportales nicht gespeichert, sondern direkt an den Empfänger geleitet. Bei unrichtig eingetragenen Empfängeradressen erfolgt keine Nachbereitung.